Horsemanship

Mein Training basiert auf dem Sozialverhalten von Pferden. Denn nur wenn das Pferd uns verstehen kann, kann es unseren Wünschen auch entsprechen. Nur wenn wir eine, dem Pferd gerechte Rolle einnehmen, fühlt es sich sicher in unserer Nähe. Ziel des Horsemanshiptrainings ist der Aufbau einer Beziehung, die auf Vertrauen und Achtung basiert. Sie gliedert sich in verschiedene Phasen und ist bei meinem Training nicht mit einem reinen Dominanztraining gleichzusetzen.

Wo liegt da der Unterschied? Es gibt in Pferdeherden immer den Hengst (Alpha) und eine Leitstute. Der Alpha ist körperlich überlegen und wird dadurch ranghoch. Die Leitstute ist in der Lage, die Verantwortung für die Herde zu übernehmen. Ihr"Ansehen" erlangt sie durch aktive Entscheidungen für die ganze Gruppe, durch Souveränität und Ruhe und Durchsetzungsvermögen. Die Herdenmitglieder fühlen sich sicher und wohl in ihrer Nähe. Vom reinen Alpha werden sie gezwungen, der Leitstute folgen sie mit Freude. Die schönste Position, die ein Pferd in der Herde haben kann, ist die des Freundes der Leitstute!!! Es braucht keine Verantwortung zu übernehmen und darf Zeit mit ihr verbringen, neben ihr Fressen, mit ihr im Schatten stehen usw..

Trifft das Pferd nun auf den Menschen ordnet es diesem einen Rang zu, zuerst einmal wird nur getestet, wer ranghöher ist. Nur reicht es nicht aus als Mensch ranghöher zu sein, sondern der Mensch muss beweisen, dass das Pferd in seiner Gegenwart sicher ist, ihm nichts passiert, es nicht überfordert wird und es den Menschen anhand seiner Körpersprache verstehen kann. Wenn der Mensch dann absolut verlässlich ist, d.h. konsequent und nicht willkürlich, dazu Souveränität und Ruhe ausstrahlt, dann hat das Pferd seine "Leitstute" gefunden. Dann tut es mit Freude, was sein Mensch von ihm möchte, ist entspannt in seiner Gesellschaft und fühlt sich beschützt und sicher.

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