Westernreiten

Das Ziel meiner Pferdeausbildung ist ein entspanntes, souveränes, freudig mitarbeitendes, absolut zuverlässiges Pferd. Mein Angebot richtet sich vor allem an Freizeitreiter, die aus Liebe zum Pferd einen pferdefreundlichen Weg einschlagen möchten, bei denen das Wohlbefinden des Pferdes eine genauso große Rolle spielt wie die Freude am Reiten. Das Turnier ist dabei natürlich nicht ausgeschlossen, aber das Pferd sollte gymnastiziert und entspannt sein, ehe man mit dem Manövertraining beginnt. 

Wie trainiere ich Pferde?

Nur ein entspanntes Pferd kann lernen. Zu viel Druck und/oder Schmerz oder Überforderung führen dazu, dass das Pferd in Stress gerät und mental abschaltet. In diesem Zustand lernt es nichts, außer, dass Gerittenwerden schlecht ist. Das Pferd muss seinem Gefühl folgen können, d.h. wir müssen ihm das richtige Gefühl geben können, es dem Pferd leicht machen. Ich habe in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass dies der Hauptgrund für Probleme ist. Manche Pferde sind unter dauerndem Stress wenn sie geritten werden und haben aufgehört zuzuhören. Mir ist besonders wichtig, zuerst eine entspannte Atmosphäre und somit eine Basis zu schaffen, in der es Pferden leicht fällt, zu lernen. Dem folgt dann ein Training, welches - mathematisch ausgedrückt - immer nur eine Unbekannte in die Gleichung steckt, d.h. ich bemühe mich, immer nur eine Frage zur gleichen Zeit zu stellen, um dem Pferd die Möglichkeit zu geben, die Antwort zu finden. Hier ist es besonders wichtig, das Pferd da abzuholen, wo es steht. Der Charakter des Pferdes spielt eine große Rolle und der Besitzer muss lernen, das Training dem Pferd anzupassen und nicht umgekehrt.

 

Ein Schritt nach dem anderen

Ein entspanntes, leistungsbereites Pferd bekommt man durch ein Training, welches aus kleinen aufeinanderfolgenden Schritten besteht. Geritten werden muss für das Pferd einfach und leicht zu bewältigen sein, sonst ist es verunsichert, gestresst und es folgen Überreaktionen (die sogenannten Widersetzlichkeiten) und die Lernatmosphäre ist zerstört.

Ich zeige Euch, welcher Schritt wann erfolgt, wie Ihr erkennt, wann Euer Pferd überfordert ist und wie Ihr, falls Euer Pferd überfordert ist, wieder in eine Phase gelangt, in der Euer Pferd gerne mitmacht. Und das Tolle ist, das Pferd lernt schneller als mit Druck oder herkömmlichen Methoden. Denn jeder Schritt, der solide erarbeitet wurde bleibt für immer.  

Um ein harmonisches Reiten zu entwickeln, muss man helfen statt stören. Jede Hilfe, die nicht richtig oder zu stark ist, stört das Pferd. Das Pferd wird aus dem Takt gebracht und u. U. verunsichert und wiedersetzlich. Jemand der schon in der Lage ist, nicht zu stören, ist ein schon ein sehr guter Reiter.  Reiten ist pures Körpergefühl. Und Gefühl zu vermitteln ist meine Aufgabe.

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